
Um 700 nach Christi Geburt war die Grundung der Missionsstation Emmerich in
Bistum Utrecht (Holland) durch Willibrord. In 1238 war die Vollendung der ersten
Befestiging mit Wall und Graben. In 1417 wird auf dem Geistmarkt ein neues
Rathaus gebaut. Die Beschiessung der Stadt durch die Franzosen war in 1794.
Einweihung der Liebfrauenkirche war in 1933. Aber das Hohepunkt in die
Geschichte von Emmerich war auf den 30. Dezember 1946: Hans-Hubert Vogts wurde
geboren.
"Berti" lebte nur kurz in diese unmittelbar am Rhein, an der Grenze zu den
Niederlanden gelegen Stadt. Er verlor schon jung seine Eltern und wachste auf
bei seine Tante in das Dorf Buttgen wo er Fussball spielte bei VFR Buttgen. Er
spielte dort Rechtsaussen..., und war ein fanatischer Fan von Fortuna Dusseldorf.
Wie VFB Stuttgart und FC Koln ist Fortuna interessiert in Berti aber seine Tante
sagt das er erst seine Werkzeugmacher-Lehre absolvieren sollte. In 1965 wechselt
Berti nach das Borussia Monchengladbach von Hennes Weisweiller. Er wird dort
zusammen spielen mit Spieler wie Torwart Wolfgang Kleff, Rainer Bonhof, Jupp
Heynckes, Allan Simonsen und Gunther Netzer. Mit Borussia wird er Meister in
1970, 1971, 1975, 1976 und 1977. Die DFB-Pokal wird in 1973 gewonnen. Auch in
Europa sind "die Fohlen" erfolgreich. In 1973 wird die UEFA-Pokal Finale noch
verloren von FC Liverpool. Auswarts gewinnt Liverpool mit 3-0, zu Hause gewinnt
Borussia mit 2-0. In 1975 wird den UEFA-Pokal gewonnen. Das Heimspiel ist gegen
Twente Enschede, in Dusseldorf wird es 0-0. In Holland gewinnen die Borussen mit
1-5. Borussia spielte mit: Kleff, Vogts, Surau (Schafer), Wittkamp, Klinkhammer,
Bonhof, Wimmer (Koppel), Danner, Simonsen, Jensen, Heynckes. Auf den 5. August
1978 im Pokalspiel gegen Wuppertal wird Vogts schwer verletzt, einen
komplizierten Beinbruch. Aber naturlich kampft er zuruck. In 1979 gewinnt er
wieder mit die Borussia den UEFA-Pokal. (Gegen Roten Stern Belgrad, 0-0 und
1-0). Er wird dieses Jahr erneut (wie in 1971) Fussballer des Jahres in
Deutschland. In die Europa-Pokal I waren die Borussen nicht so erfolgreich.
Borussia war mindestens so gut wie Bayern Munchen aber Bayern gewann dreifach
die Europa-Pokal I. Borussia kam nur in 1977 in die Finale. Im Saison 71/72
spielte Borussia in die Europa-Pokal I gegen Inter Mailand. Zu Hause wurden die
Italiener mit 7-1 geschlagen aber durch den beruchtigten "Bierdosenskandal"
wurde das von der UEFA aberkannt. Die spatere Finale: Ajax-Inter. Borussia-Ajax
ware schoner gewesen. Johan Neeskens gegen Gunther Netzer und Johan Cruijff
gegen Berti Vogts. (Cruijff:"Berti Vogts war die schwerste gegner in meiner
Karriere"). Im Saison 75/76 war das Viertelfinale Real Madrid (mit Paul Breitner
und Gunther Netzer!)-Borussia. Zu Hause fuhrte Borussia mit 2-0 aber am Ende war
es 2-2. In Madrid wurde es 1-1 und war Borussia ausgeschalten. Aber Borussia
wurde nicht ausgeschaltet durch Real aber durch die hollandische Schiedsrichter
Van der Kroft. Zwei deutliche Borussia-Tore gab er nicht. Schade.... Sonst ware
die Halbfinale Bayern-Borussia gewesen. In '76 war Borussia die klar bessere
Mannschaft, spater gewann Bayern die Europa-Pokal I. In 1977 wurde in Rom die
Europa-Pokal I-Finale gespielt. Liverpool-Borussia Monchengladbach. Vogts
spielte gegen Kevin Keegan und Keegan war nicht zu halten. Simonsen schoss ein
Tor vor die Borussen aber das war zu wenig, 3-1 fur Liverpool. Nach die Finale
traf ein hollandische Journalist ein traurigen Berti in Hotel Raphaël. Berti
trunk nie Alkohol aber jetzt in die Lounge des Hotels hatte er ein Glas Whisky
in seinem Hand. "Weshalb?" fragte den Journalisten. "Kevin Keegan" antwortete
Berti. (Aus 25 Jahre Europa-Pokal I, durch Ed van Opzeeland). Sein
Abschiedsspiel war in Mai 1979: Borussia (mit Keegan!) gegen die
Nationalmannschaft. Spieler wie Jupp Heynckes, Ulrik Lefevre, Uwe Seeler,
Wolfgang Overath und Gunther Netzer, Herbert Wimmer, Sepp Maier, Rainer Bonhof,
Uli Stielike, Klaus Fischer und Manfred Kaltz. Auch Berti war dieser Abend am
Bokelberg.
Trotz ein Angebot von Ajax anfang Jahre siebzig spielte Vogts vierzehn Jahre (von
1965 bis 1979) fur Borussia. Er spielte elf Jahre in die Nationalmannschaft.
Sein Landerspieldebut machte er den 3. Mai 1967 gegen Jugoslawien, drei Jahre
spater wurde er mit Deutschland dritter auf die WM in Mexiko. Zwei Jahre spater
war er fur die EM in Belgien genau wie Overath verletzt. Auf den 7. Juli 1974
stand Berti zusammen mit sein Freund Rainer Bonhof von Borussia in die WM-Finale
gegen Holland. Sein gegner: Johan Cruijff. Drei Jahre zuvor in Amsterdam war
Vogts schon gegner von Cruijff in einem Freundschaftspiel. Ajax gewann und
Cruijff schoss ein Tor. Jetzt war es wieder Cruijff-Vogts und Cruijff war bis
die Finale die grosse Star dieses Turniers. Vorne und hinten, Cruijff war uberal
und mit seinem schnelligkeit fast nicht zu halten. Aber Vogts war ein "Terrier"
und auch ganz schnell. Johnnie Rep: "Cruijff hatte in die Finale nicht seinen
besten Tag und hatte in Vogts auch eine ganz schwere Gegner". Nach einen
Alleingang in die erste Minute wurde Cruijff gefoult und schoss Neeskens aus
einen Elfmeter das 1-0. Aber Berti kampfte zuruck, nach einen Foul gegen Cruijff
bekam er die gelbe Karte und schoss fast ein Tor. Breitner und Muller schossen
Tore und Deutschland war Weltmeister. In 1976 war die EM in Jugoslawien. Nach
eine Halbfinale gegen Jugoslawien (3-2) spielte Deutschland in die Finale gegen
die Tschechoslowakei. Nach Elfmeterschiessen gewannen die Tschechen und wurde
Deutschland zweiter. Die WM in Argentinien war eine Enttauschung. Die Mannschaft
hatte noch gute Spieler wie Maier, Kaltz, Vogts, Bonhof, Flohe, Holzenbein,
Fischer und Rummenigge aber die Atmosphare war schlecht und die Mannschaft war
nicht so gut wie in 74. Die Deutschen kamen nicht bei die letzte Vier. Auf den
21. Juni 1978 war Osterreich der Gegner. Vogts war Spielfuhrer und machte sein
96. Landerspiel. Es war sein letztes Landerspiel, er schoss ein Eigentor und die
Osterreicher gewannen mit 3-2. Nach das Ende seiner aktiven Karriere wurde er
Nachwuchstrainer bei die DFB. In 1990 wurde der Skandinavienwanderer ("Wanderen
in Skandinavien ist ganz schon") Bundestrainer, Bonhof wurde sein Assistent. Auf
die EM in Schweden wurde er mit Spieler wie Hassler, Brehme und Klinsmann
Vize-Europameister. In 1994 waren da Probleme mit Effenberg (spater gewahlt mit
Vogts in das Jahrhundert-Team von Borussia) und waren Spieler als Matthaus und
Voller zu alt. Keine Weltklassemannschaft. Bulgarien war mit 2-1 zu stark und
Deutschland konnte nach Hause. Das Vogts ein guter Trainer war wurde deutlich in
1996. Ohne Weltklassespieler wie in 1974, 1980 (Schuster!) und 1990 wurde
Deutschland Europameister. Bei die WM in Frankreich war Kroatien zu stark und
war deutlich das Klassespieler fehlten. Danach wurde Berti Trainer bei Bayer
Leverkusen wo er entlassen wurde. Aber er kommt zuruck. Naturlich! Jetzt ist er
Bundestrainer in Kuwait wo auch Bonhof Trainer ist von ein Mannschaft. In die
Zukunft? Ich denke zusammen mit Bonhof Trainer von Borussia.
Interview mit Berti Vogts in Vorbereitung.
Herzlichen dank an Holger Spiecker (Fanbeauftragter Borussia) fur die Hilfe!
Harry Walstra, den 20. Dezember 2001

